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Weniger Abfall auf der Straße und in den Grachten nach einem Event – das war der Hauptgrund für das Zwollefonds, auf Mehrwegbecher umzusteigen. Sie entschieden sich für ein Bechersystem mit externem Spülen von Verive 360. In dieser Fallstudie spricht der Innenstadtmanager.
Weg mit Einwegplastik
Anne Riemersma ist Innenstadtmanagerin beim Zwollefonds und der Veranstaltungsorganisation von Zwolle. „Das Zwollefonds ist eine Zusammenarbeit von Unternehmer*innen in der Innenstadt. Gemeinsam organisieren wir große Events – von Karneval bis Königstag und -nacht, aber auch das Straßenfestival, die Blauwvingerdagen, Winterzwolle und verschiedene kulturelle sowie kulinarische Veranstaltungen.“
Großartige Events, die aber auch zu viel Müll in den Straßen und Grachten führen können. „Wir haben darüber nachgedacht, wie wir das besser machen können. Die neuen Regelungen rund um Einwegplastik haben dabei natürlich auch eine Rolle gespielt“, erklärt Anne. Vor über einem Jahr haben das Zwollefonds und Bunzl Foodservice deshalb gemeinsam ein Mehrwegbechersystem für Veranstaltungen auf die Beine gestellt.
„Auch von der Stadt und Umweltorganisationen haben wir positives Feedback bekommen: Sie sehen, dass deutlich weniger Becher in den Grachten landen. Darüber freuen wir uns sehr.“
„Heute sieht man nach dem Event kaum noch Becher auf den Straßen – dann ist das Ziel erreicht. Und das ist richtig positiv!“, sagt Anne begeistert.
Der Mehrwegbecher: ein echter Hingucker
Die Becher in Zwolle sind ein echter Hingucker. Die Leute tragen sie stolz durch die Stadt – mit Bändern, Ketten oder Bauchtaschen mit dem Becher vom letzten Event. Künstler Jeroen van Doornik hat ihn gestaltet, mit Motiven aus Zwolle. „Wir wollten, dass es ein schöner Becher wird, der zu Zwolle passt – den man eben nicht einfach wegwirft. Du erkennst z.B. die Peperbus, das Museum de Fundatie, das Sassenpoort, die Eisenbahnbrücke und ein Stück der IJssel.“
Neben dem individuellen Kunstdruck auf den Polypropylen-Bechern war Anne auch wichtig, dass sie gut stapelbar sind, wenig Platz brauchen und Füllmengen anzeigen. „So sehen die Leute, dass ihr Bier wirklich 25 cl enthält – und man kann den Becher auch für Wein benutzen.“
Verive 360: So funktioniert’s in Zwolle
Um das passende Rückgabesystem zu finden, hat das Zwollefonds mit verschiedenen Pfandsystemen experimentiert. „Das war für uns, die Unternehmerinnen und die Besucherinnen erstmal gewöhnungsbedürftig. Aber jetzt haben wir ein System gefunden, das zu uns passt und funktioniert“, erzählt Anne.
„Als Besucherin zahlst du 1 € Pfand pro Becher. Das Geld bekommst du nicht zurück, aber du kannst den Becher beim nächsten Getränk oder sogar beim nächsten Event wieder eintauschen. Unternehmerinnen zahlen deutlich weniger – so können wir die Kosten für die Becher, das Spülen und sogar einen Teil der öffentlichen Toiletten und Sicherheit bei den kostenlosen Events decken“, erklärt sie. „Für die Unternehmer*innen entstehen also keine Zusatzkosten für die Becher – das war uns wichtig.“
Saubere Becher und klare Abrechnung
Hinter den Kulissen passiert natürlich noch mehr: Verive 360 liefert nicht nur die Becher. „Die Becher müssen hygienisch sauber sein. Damit nicht jede*r selbst spült oder die Becher zu lange dreckig herumstehen, lassen wir sie professionell reinigen“, erzählt Anne.
Für die Gastronomie ist der Prozess ganz unkompliziert: „Über ein einfaches Bestellsystem geben die Betriebe vorher an, wie viele Becher sie brauchen. Die werden pünktlich geliefert, nach dem Event abgeholt, gezählt und gespült. Mit dem detaillierten Zählbericht können wir jede Gastronomie individuell abrechnen.“
„So tragen die Betriebe, die viele Becher brauchen – und damit auch viel verkaufen – mehr zu den Gesamtkosten bei als kleinere Betriebe.“
Ein bezahlbares System und eine tolle Zusammenarbeit
Warum hat sich das Zwollefonds für Verive 360 über Bunzl Foodservice entschieden? „Weil es um viele Becher ging, war der Preis für uns wichtig. Aber nicht nur das – wir hatten sofort ein gutes Gefühl bei Bunzl. Die persönliche Betreuung, dass Bunzl- und Verive-Leute auch bei den Events selbst vorbeikommen – das finde ich wichtig und schätze ich sehr“, so Anne.
Annes Tipps für andere Städte und Veranstalter*innen
Gibt es das perfekte System? Anne bleibt ehrlich: „Ich glaube nicht, dass es ein System mit nur Vorteilen gibt. Aber wir merken, dass dieses hier gut zu uns passt, dass es weniger Müll auf der Straße gibt und dass sich alle an das System gewöhnt haben. Das kann man auch in anderen Städten umsetzen.“
Einen Punkt betont sie besonders: „Bei großen Events ist uns wichtig, dass alle gastronomischen Betriebe mitmachen. So kannst du mit dem Becher, den du an einer Bar bekommst, auch bei der nächsten Bar bestellen. Alle nutzen denselben Becher.“
Du willst auch ein Mehrwegbechersystem einführen?
Hast du Fragen zur Umsetzung in Zwolle oder willst du selbst mit Mehrwegbechern loslegen? Dann schreib uns an info@wordpress-1206183-4279531.cloudwaysapps.com oder nimm Kontakt mit einem Verive-Partner in deiner Nähe auf.
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Jet Kolkman
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